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Schwul-lesbische Sommerfest ABGESAGT24.06.2010 - 00:11
Autor: Admin

Das Planungsteam des CSD Duisburg 2010 hat schweren Herzens beschlossen, das schwul-lesbische Sommerfest, geplant für den 14. August 2010, ausfallen zu lassen.

Die Gründe hierfür sind vielfältig, so mangelt es u.a. an Unterstützung sowohl aus der kommerziellen als auch der nichtkommerziellen Szene Duisburgs, also dem Engagement der vielen Duisburger Lesben und Schwulen. Das Planungsteam ist von ursprünglich zwölf Personen auf gerade noch drei Aktive geschrumpft.

Schon im letzten Jahr konnte das Sommerfest nur unter sehr schwierigen Rahmenbedingungen und nur durch die fast schon aufopfernden Bemühungen weniger Einzelpersonen veranstaltet werden. Durch den unerwarteten Wegfall des Hauptsponsors, der TARGOBANK – ehemals Citibank –, wurde die Finanzierung schwierig. Trotz dieser Widrigkeiten hat das Team noch lange an seinem Plan festgehalten und war auch in diesem Jahr wieder zu allen Anstrengungen bereit, um die nötigen Arbeiten zu stemmen. Somit bestand noch eine reelle Chance für die Durchführung des Sommerfestes.

Da nun aber auch noch die Unterstützung der fest eingeplanten Verantwortlichen für das Bühnenprogramm kurzfristig weggebrochen ist, sieht man leider keine Möglichkeit, das Sommerfest so auf die Beine zu stellen, dass die Besucher und auch die Organisatoren damit zufrieden sein können.

Daher fällt der CSD Duisburg 2010 aus. Zwei weitere Highlights hat Duisburg dieses Jahr dennoch zu bieten. Am 24. Juli findet in Duisburg die Loveparade und am 14. August das schwul-lesbische Sommerfest der Aids-Hilfe Duisburg / Kreis Wesel statt. Man hofft, dass sich für die nächste Saison 2011 genügend freiwillige Helfer bei den Organisatoren melden, damit zum 10. Jubiläum das schwul-lesbische Sommerfest wieder gebührend gefeiert werden kann.

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Leben ohne Maske18.06.2010 - 19:47
Autor: Admin




- Forderungen - selbstverständlich lesbisch oder schwul

Offen und selbstbewusst lebende Lesben und Schwule sind im öffentlichen Leben präsenter denn je. Aus Talkshows und Soaps sind sie nicht mehr wegzudenken. Homosexualität ist offensichtlich auch kein Hindernis für die politische Karriere. Der amtierende Außenminister, der regierende Bürgermeister von Berlin und der Oberbürgermeister der Stadt Bielefeld leben offen schwul.


Das Allgemeine Gleichstellungsgesetz schützt ausdrücklich auch vor Diskriminierung aufgrund der sexuellen Identität. Das Lebenspartnerschaftsgesetz stellt lesbische und schwule Lebenspartnerschaften in weiten Bereichen mit der Ehe gleich – aber nicht in allen.

Doch trotz aller Liberalisierung sind Lesben und Schwule nach wie vor von Diskriminierung betroffen. Eine Studie des Sinus-Instituts zur Wahrnehmung von Diskriminierung und Antidiskriminierung stellt beispielsweise fest, dass in vielen Milieus tief verwurzelte Vorurteile – bis hin zu Ekel- und Hassgefühlen – gegenüber sexuellen Orientierungen bestehen, die vom Mainstream abweichen.

Ernüchternd wirkt auch, dass in der Mitte der Gesellschaft mehrheitlich oft nur Lippenbekenntnisse zur Akzeptanz abgegeben werden und deutliche Ausgrenzungsimpulse zu finden sind.

Die Pluralisierung von Lebensstilen sollte deshalb den Blick auf eine ungebrochenen Dominanz heterosexueller Lebensformen nicht verstellen. Dabei sind es nicht nur direkte Erfahrungen von Missachtung und Gewalt, die sich auf das Selbstbewusstsein von Lesben und Schwulen auswirken. Ebenso folgenreich erweist sich die Nicht-Existenz lesbischer Frauen und schwuler Männer in öffentlichen Räumen bei gleichzeitiger Allgegenwart von heterosexueller Identität, heterosexuellen Beziehungen und Lebenskonzepten. Heterosexualität wird grundsätzlich unterstellt und ist eine alles Leben durchdringende Norm. Lesben und Schwule haben früh gelernt, mit potentieller Diskriminierung umzugehen und sich selbst zu kontrollieren. Sie entscheiden meist instinktiv, in welcher Situation sie sich gefahrlos als Lesbe oder Schwuler offenbaren und wo sie es lieber verheimlichen. Von der ungetrübten Selbstverständlichkeit, mit der heterosexuelle Menschen ihre sexuelle und soziale Identität im Alltag offenbaren, sind sie weit entfernt. So verbergen 60 % der Lesben und Schwulen ihre Homosexualität am Arbeitsplatz. Etwa genau so viele haben dort Diskriminierung erlebt.

Ein selbstbewusstes lesbisches und schwules Leben ist ohne besondere Anstrengung, ohne Kämpfe und Verunsicherungen nicht zu führen. Lesbisches und schwules Leben wird von den Einzelnen gewissermaßen individuell erst zu einem wirklich lebbaren Leben gemacht.

Wir kämpfen für ein Leben ohne Maske, für eine Gesellschaft, in der es selbstverständlich ist, lesbisch und schwul zu leben – und zwar überall!

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Die Wetteraussichten für die05.06.2010 - 08:21
Autor: Admin

Parade am kommenden Sonntag sind wie aus dem Bilderbuch. Bei Sonnenschein und sommerlichen Temperaturen werden die Düsseldorferinnen, Düsseldorfer und hoffentlich zahlreiche Gäste dann durch die Altstadt, über die Königsalle bis zum Rhenufer ziehen.

Auf der großen Showbühne erwarten die CSD-Besucher dann Showacts von den Jacob-Sisters, Elli Erl, Kim Davis oder Soul On. Moderiert wird auf der Bühne u. a. von Käthe Köstlich und Charlie Martin.

Neben Spass und guter Laune dürfen Information und politische Meinung auch in Düsseldorf natürlich nicht fehlen. Neben dem LSVD sind u. a. die Aids-Hilfe Düsseldorf, HUK - Homosexuelle und Kirche, die Schwusos, also die Schwulen und Lesben in der SPD, Gay-Games Köln aber auch der Zweitligist Fortuna Düsseldorf vertreten.

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Düsseldorf lädt ein04.06.2010 - 23:34
Autor: Admin

Pünktlich zum CSD am Wochenende stellt die Stadt eine Broschüre für schwule und lesbische Besucher vor. In der NRW-Landeshauptstadt ist einiges in Bewegung geraten.

Es ist noch nicht lange her, dass der damalige CDU-Oberbürgermeister der NRW-Landeshauptstadt Schwulen und Lesben geraten hatte, nach Berlin zu ziehen. Nun wirbt selbst das Tourismusbüro der Stadt um die rosa Zielgruppe: mit einer neuen Broschüre, die rechtzeitig zum CSD erscheint.

Der "Düsseldorf Gay Guide" belegt auf 40 Seiten, dass sich die Szene der Landeshauptstadt in den letzten Jahren entwickelt hat. Zwar gibt es das legendäre Zentrum "Café Rosa Mond" nicht mehr, doch die Kneipen- und Clubszene der Stadt kann regelmäßig neue Mitbewerber verzeichnen.

Wer gemütlich einen trinken will, hat etwa die Auswahl zwischen der loungigen Kneipe Seitensprung auf der Grupellostraße oder dem Galapgoz auf der Klosterstraße, beide in Bahnhofsnähe und beileibe nicht die einzigen Anlaufstellen für Schwule und Lesben unter der Woche wie am Wochenende.

Auch die Party-Szene hat viel zu bieten: neben der aus Essen importierten "Mandanzz"-Party im Stahlwerk gibt es erfolgreiche Eigengewächse wie die "Schamlos" oder "Amitabha". Neben dem CSD, der in diesem Jahr zum siebten Mal stattfindet, kann Düsseldorf auf weitere Events stolz sein: dem Tuntenlauf zu Karneval, dem Festival of Frienship der Aids-Hilfe oder auch dem internationalen Düssel-Cup. Auch um den Nachwuchs kümmert sich die Stadt: in Kürze eröffnet das schwul-lesbische Jugendzentrum "PULS" an der Corneliusstraße.

Drei Tage CSD
<"Mein Herz schägt andersrum" ist dann auch das Motto des diesjährigen CSDs an diesem mehr als sonnigen Wochenende. Er findet in diesem Jahr erstmals an drei Tagen statt, bereits am Freitag beginnt das Straßenfest am Johannes-Rau-Platz in der Nähe des Landtages und geht bis zum Sonntag, an dem auch die Parade stattfindet.

Die zieht ab 14 Uhr nach der Aufstellung am Graf-Adolf-Platz über die Kö, durch Teile der Altstadt, dann am Rhein entlang zum Straßenfest, wo in diesem Jahr unter anderem die Jabob-Sisters und die DSDS-Stars Elli Erl und Benny Kieckhäben für Unterhaltung sorgen.

Am Samstag gibt es eine offizielle CSD-Party im Stahlwerk, Kneipen wie das Seitensprung bieten selbst Party-Stimmung an allen drei Tagen. Wer durch die Szene ziehen will: die Broschüre der Stadt Düsseldorf bietet auch einen Stadtplan.

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Westerwelle eröffnet Gay Games15.04.2010 - 23:37
Autor: Admin

Der deutsche Bundesaußenminister Guido Westerwelle wird die Schirmherrschaft der VIII. Gay Games Cologne 2010 übernehmen. Am 31. Juli 2010 wird Westerwelle das Sport- und Kulturevent im RheinEnergieStadion feierlich eröffnen. „Wir freuen uns sehr, einen solch prominenten Fürsprecher gefunden zu haben. Mit seiner Zusage setzt Dr. Guido Westerwelle ein deutliches Zeichen für mehr Toleranz und Akzeptanz homosexueller Menschen in unserer Gesellschaft“, so Annette Wachter, Geschäftsführerin der Games Cologne.

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Lörrach eröffnet die CSD-Saison15.04.2010 - 12:48
Autor: Admin

Die diesjährige Christopher Street Day (CSD) – Saison startet an diesem Wochenende in Lörrach. Die Kreisstadt in Baden-Württemberg will dabei zur LGBT-Hauptstadt werden und Grenzen sprengen.

Lörrach liegt weniger als fünf Kilometer vom Dreiländereck Deutschland – Frankreich – Schweiz entfernt, einem grenzenlosen CSD sollte also nichts im Wege stehen.

Als Motto haben die Organisatoren „Im Gedenken an §175 - Liebe ohne (Vor)Urteil! gewählt. Für eine prominente Unterstützung ist ebenfalls gesorgt: Lilo Wanders, Carlos & Harald Fassanelli, Stephan Runge, Uwe Görke und Cem Özdemir sind nur einige bekannte Namen, die am CSD in Lörrach teilnehmen werden.

Die Opening-Gala findet am 16.04.2010 um 20 Uhr im Alten Wasserwerk Lörrach statt, am Samstag zieht die Parade dann durch die Innenstadt.
Alle Infos zum CSD-Lörrach findest Du auf der Homepage der Veranstalter.

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CSD Hamburg fordert: Gleiche Rechte statt Blumen15.04.2010 - 12:07
Autor: Admin

An seinem 30. Geburtstag fordert der CSD Hamburg mit Bienchen-Motiven die Gleichbehandlung von Schwulen und Lesben.

Der Hamburg Pride e.V. hat Motto und Motive am Donnerstag bekannt gegeben. Die Agentur fischerAppelt, furore hat dabei die Kampagnenmotiv nach dem Motto kreiert – und erinnert an die altbekannte Geschichte mit dem Bienchen und den Blümchen.

Zum 30. Geburtstag wollten wir etwas Einzigartiges schaffen, eine Kampagne, die auch außerhalb der Szene einen hohen Wiedererkennungswert besitzt, erklärte CSD-Chef Lars Peters. Inhaltlich fordert die Kampagne die vollständige Gleichstellung von Lesben, Schwulen, Trans- und Bisexuellen. In den vergangen Jahren hat sich bereits eine Menge getan, doch noch immer gibt es an vielen Stellen akuten Verbesserungsbedarf, so Peters. Bei Ehe- und Adoptionsrecht muss endlich gleiches Recht für alle herrschen – und zwar unabhängig von der sexuellen Identität.
Der Öffentlichkeit wird das Motiv auf dem Stadtfest St. Georg am letzten Mai-
Wochenende präsentiert. Im Sommer wird die Kampagne dann auf verschiedenen Werbeflächen im gesamten Hamburger Stadtgebiet zu sehen sein.

Der CSD Hamburg findet dieses Jahr vom 31. Juli bis zum 8. August statt. Höhepunkt ist die Parade am 7. August in der Hamburger Innenstadt.
Im vergangenen Jahr forderte der Hamburg Pride noch mit dem Motto Flotter 3er fürs Grundgesetz die Aufnahme des Diskriminierungsschutzes in die deutsche Verfassung. In Artikel 3 sind derzeit nur Merkmale wie Behinderung, Rasse oder religiöse Anschauungen enthalten, nicht aber die sexuelle Identität. Damals sorgte Bürgermeister Ole von Beust (CDU) für Aufsehen, als er das erste Mal in seiner Regierungszeit die Schirmherrschaft des CSDs übernahm.

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CSD Brandenburg03.04.2010 - 09:59
Autor: Admin

Zwischen Eiersuchen zu Ostern und dem Arbeiterfeiertag 1. Mai startet auch dieses Jahr die bundesweite CSD – Saison in Potsdam. Seit 2006 geschieht dies in Form einer Veranstaltungswoche. Den Organisator_innen aus der Potsdamer Homosexuellenszene kann wieder Kreativität, Organisationstalent und „stahlharte Nerven“ unterstellt werden.

In einem Grußwort zum CSD Potsdam weisen die Organisator_innen der CSD – Woche darauf hin dass die Landeshauptstadt immer Motor der Gleichstellungspolitik gegenüber nichtheterosexuellen Menschen war. Tatsächlich gibt seit 1994 in Potsdam einen CSD. Die Macher_innen betonen dabei die gute Zusammenarbeit innerhalb der Potsdamer Szene. Gerade diejenigen, die in den Jahren 2006 – 2009 über den Beirat CSD Brandenburg ihre Projekte und Erfahrungen landesweit weiter vermittelten, freut das entspannte Arbeiten ohne überverwalteter Landesstruktur in diesem Jahr. „Das flutscht geradezu. Jeder weiss was und wie er es zu machen hat. Vor allem sparen wir uns schwachsinnige Strukturdebatten und kleinliche Diskussionen über Protokolle“ so Marcel Vortisch (Katte e.V.). Der inzwischen 18jährige erinnert sich noch sehr gut an stundenlange und nervenaufreibende Sitzungen des damaligen Beirates.

In diesem Jahr scheint es beim CSD Potsdam ein Prominenten – Run zu geben. Dabei haben sich Politiker aller Couleur angekündigt. Günther Baaske (Ministerium für Arbeit, Soziales, Frauen und Familie) ist bei CSD - Veranstaltungen anwesend, ebenso wie Dr. Barbara Höll (Mitglied des Bundestages). Auch Jann Jacobs (Oberbürgermeister der Stadt Potsdam) wird erstmals an einer Veranstaltung des CSD Potsdam teilnehmen.

Wir freuen uns auf den CSD Potsdam 2010! So Giacomo der die Abschlussveranstaltung mit seinem Tuntenbingo gestaltet. Der 21jährige betreut die Facebook – Gruppe Gaybrandenburg. Also schnell anmelden und Bescheid wissen.


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Weihnachten23.12.2009 - 15:39
Autor: Admin

Ich wünsche allen csd.gaypbworld-Besuchern fröhliche Weihnachten, besinnliche Feiertage und einen guten Rutsch ins neue Jahr.

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CSD Saison 201018.09.2009 - 12:53
Autor: admin

Eine neue Christopher-Street-Day Saison steht bevor. Auch im Jahr 2010 werden wieder hundertausende Lesben, Schwule, Transgender und deren UnterstützerInnen und FreundInnen in prunkvollen, bunten, lauten und schrägen Umzügen den Christopher-Street-Unruhen in New York gedenken und für gleiche Rechte, Toleranz und Akzeptanz demonstrieren.

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